Fußfallkreuz am Alten Markt

Der Altenmarkt, auf welchem sich das Fußfallkreuz befindet, war der Mittelpunkt war der Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens in karolingischer Zeit. Schon immer wurden dort Märkte abgehalten. Die Altstadt bestand überwiegend aus kleineren Häusern von Handwerkern, Händlern und Ackerbauern. Außerdem befanden sich auch hier zahlreiche adelige Lehnshäuser der Burgmannsfamilien aus Schönecken und anderer adliger Familien, die ebenfalls Hofgüter der Abtei als Lehen hatten.

 

Im zweiten Weltkrieg versank der Altenmarkt in Schutt und Asche, jedoch konnte das  Fußfallkreuz aus dem Jahre 1686 von Matthias Mathony gerettet werden.

 

Bei einem Fußfallkreuz handelt es sich um ein Kreuz in Form eines Standbildes, vor dem man üblicherweise einen Fußfall, d.h. einen Kniefall machte. Dies tat man, wenn man ein besonderes Anliegen hatte, z. B. wenn ein schwer erkrankter Mensch im Sterben lag.

 

Bei Johannes Thome handelt es sich vermutlich um den Stifter des Kreuzes.

 

Dessen Initialen sind auch unterhalb der Jahreszahl wiederzufinden.

 

Quellen:

1) Informationstafel am Alten Markt

2) Monika Rolef: Prüm - historische Stadt in der Eifel, Prüm o. J., S. 11

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